Dr. Stephanie Kowitz-Harms

Als geborene Berlinerin habe ich in Potsdam Geschichte, Germanistik und Jüdische Studien studiert. Während der anschließenden Promotion über "Die Shoah im Spiegel öffentlicher Konflikte in Polen. Zwischen Opfermythos und Schuldfrage" habe ich zwei Töchter bekommen.

 

Seit 2011 arbeite ich als freiberufliche Projektmanagerin in Hamburg und habe mich zunächst auf die Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur spezialisiert. So habe ich Stadtführungen angeboten, war als Guide auf dem Jüdischen Friedhof Altona und als Museumspädagogin in der jüdischen Abteilung im Hamburgmuseum tätig. Ende 2012 erhielt ich die Gelegenheit, das deutschlandweit einzigartige Geschichts- und Kulturvermittlungsangebot GESCHICHTOMAT am Institut für die Geschichte der deutschen Juden zu übernehmen und als Projektleiterin aufzubauen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit ist die MINT-Bildung. Für das MINTforum Hamburg habe ich beim ersten MINT-Tag im Jahr 2012 mitgewirkt, zwei Jahre später konnte ich ihn als Projektleiterin gestalten. Von April bis Dezember 2015 war ich Koordinatorin des MINTforum Hamburg und habe mich hier insbesondere für die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Akteuren eingesetzt sowie die Website weiterentwickelt und gepflegt.

 

Seit Juli 2016 bin ich für die Körber-Stiftung tätig und habe die Projektleitung für das bundesweite Netzwerk der MINT-Regionen übernommen. Darüber hinaus arbeite ich als freie Mitarbeiterin beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Hamburg.

 

Mich reizt die Vielfalt der Aufgaben beim Management von Bildungsprojekten:  Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und bin in der Vermittlung tätig, knüpfe Kontakt und baue Netzwerke auf, schreibe Texte und moderiere Veranstaltungen, gestalte Webseiten und pflege Blogs. Ein buntes Aufgabenpaket, bei dem mir neben meiner Familie, dem Sport und Garten nie langweilig wird.